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68. Berlinale vom 15. bis 25. Februar 2018

68. Berlinale 15.-25.02.2018

Die 68. Berlinale startet als großes Berliner Kulturereignis und inzwischen eines er wichtigsten Festivals der internationalen Filmindustrie. ie Zahlen zeigen ie Dimensionen: 334.000 verkaufte Eintrittskarten, über 21.000 Fachbesucher*innen aus 127 Ländern, darunter gut 3.700 Journalist*innen sind die Bilanz des Vorjahres. Im öffentliche Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin werden jedes Jahr ca. 400 Filme gezeigt -darunter sind überwiegend Welt- oder Europapremieren.

Querschnitt durch die aktuelle Welt des Films

Filme aller Genres, Längen und Formate finden in den verschiedenen Sektionen ihren Platz: großes internationales Kino im Wettbewerb, Independent und Arthouse im Panorama, Kino für ein junges Publikum in Generation, Neuentdeckungen und vielversprechende Talente aus der deutschen Filmlandschaft in der Perspektive Deutsches Kino, Avantgarde, Experiment und noch unbekannte Kinematografien im Forum und Forum Expanded sowie die Erkundung filmischer Möglichkeiten in den Berlinale Shorts.

Das Berlinale Special, einschließlich Berlinale Special Gala, zeigt außergewöhnliche Neuproduktionen und ehrt Filmpersönlichkeiten. Seit 2015 präsentiert Berlinale Series ausgewählte internationale Serien. Ergänzt wird das Programm durch eine Retrospektive sowie eine Hommage, die das Lebenswerk einer großen Filmpersönlichkeit ehrt, kuratiert von der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen. 2013 wurde die Retrospektive um die Präsentationen der Berlinale Classics erweitert. Sie zeigen aktuelle Restaurierungen von Filmklassikern sowie wiederentdeckte Filme.

Berlinale Wettbewerbe

Im Wettbewerb der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin stehen 24 Filme im Wettbewerbsprogramms. 19 der 24 Filme werden um den Goldenen und die Silbernen Bären konkurrieren.
Sechs weitere Filme wurden ins Programm des Berlinale Specials eingeladen, das insgesamt zwölf Filme sowie sieben Serien umfasst.
Die Berlinale Special Gala-Premieren finden im Friedrichstadt-Palast statt. Der Zoo Palast ist in diesem Jahr erstmalig Spielstätte für die Berlinale Series im Berlinale Special. Bei ausgewählten Präsentationen im Haus der Berliner Festspiele wird es wieder Filmgespräche nach den Vorführungen geben.

Berlinale Goes Kiez: Sieben lokale Programmkinos im Rampenlicht

Vom 17. bis 23. Februar ist die Berlinale einmal mehr in den Programmkinos der Stadt und ihrer Umgebung zu Gast. Wenn der Rote Teppich täglich in einem anderen Kiez ausgerollt wird, stehen jene Filmtheater im Rampenlicht, die sich über das ganze Jahr hinweg für eine lebendige Kinokultur einsetzen.

Der Auftakt von Berlinale Goes Kiez am 17. Februar im Toni & Tonino ist Eröffnung und Verabschiedung zugleich. Das Traditionskino wird zukünftig unter neuer Leitung fortgeführt und der Besuch der Berlinale zum Anlass genommen, die Schlüssel symbolisch zu überreichen.

Nach bewährtem Konzept zieht der Rote Teppich an den darauffolgenden Tagen von Kiez zu Kiez, von Berlins Mitte bis über den Stadtrand hinaus nach Kleinmachnow und erstmals auch nach Adlershof, wo sich das Kino Casablanca seit über 20 Jahren als Treptows einziges Programmkino behauptet.

Die folgenden sieben Kiezkinos werden 2018 besucht:

Samstag, 17.2. – Toni & Tonino (Weißensee)
Sonntag, 18.2. – Neue Kammerspiele (Kleinmachnow)
Montag, 19.2. – Tilsiter Lichtspiele (Friedrichshain)
Dienstag, 20.2. – ACUDkino (Mitte)
Mittwoch, 21.2. – filmkunst 66 (Charlottenburg)
Donnerstag, 22.2. – Neues Off (Neukölln)
Freitag, 23.2. – Kino Casablanca (Adlershof)

Zur Ankündigung von Berlinale Goes Kiez laden die Theaterleiter*innen in kurzen Videoportraits zur Entdeckung ihrer Kinos ein (https://www.berlinale.de). Während des Festivals werden sie die Kiez-Besucher*innen dann persönlich willkommen heißen und unterstützen somit den nahbaren Charme von Berlinale Goes Kiez.

Festivaldirektor Dieter Kosslick sagte dazu: „Berlinale Goes Kiez feiert die Kiezkinos als kommunikative Orte und die Vielfältigkeit der hiesigen Kinolandschaft. Mit der Sonderveranstaltung in der JVA Tegel wird die Reihe noch mehr ihrem Anliegen gerecht, Barrieren abzubauen sowie kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.“

Weitere Informationen:

www.berlinale.de

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m/s