Freitag, 24. November 2017
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Frühling am Wulfila-Ufer in Tempelhof

Frühling am Wulfila-Ufer

Die Frühlingsstimmung ist jetzt auf dem Höhepunkt, viele Bäume und Sträucher stehen schon in voller Blüte. Am letzten Wochenende sorgte das schöne Wetter mit zeitweise blauen Himmel für gute Foto-Licht. Die Erkundungsfahrt per Fahrrad führte entlang des Teltowkanals, der ein ganzes Stück den südlichen Zipfel des Ortsteils Tempelhof markiert. Das Wulfila-Ufer liegt nicht weit vom Tempelhofer Hafen entfernt, und ist eine ruhige und sonnige Wohngegend.

Hier stehen vorwiegend 3-5 geschossige Wohnhäuser, die seit Mitte der fünfziger Jahre erbaut wurden, und inzwischen modernisiert sind. Die Lage ist durch den nahen S-Bhf. Attilastraße und den nahen U-Bahnhof Ullsteinstraße erschlossen, U- und S-Bahn sowie Bus sind bequem zu Fuß zu erreichen. Damit ist das Wulfila-Ufer als beste Wohnlage gekennzeichnet. Nicht weit entfernt; die Ufa-Fabrik und der Marienpark mit der Stone Brew Eventlocation.

Die gepflegten Grünflächen der Wohnanlagen des Beamten-Wohnungs-Verein zu Berlin e.G. lockten zum Schnappschuss: die erste Komposition wurde auf dem dramatischen kurzen Höhepunkt der Blüte erwischt. Das Menü: Magnolie an Forsýthia.

Frühling am Wulfila-Ufer
Frühling am Wulfila-Ufer mit blühender Felsenbirne am 9.4.2017 – Foto: tsz

Das nächste Bild: im leichten Gegenlicht entfaltete eine Felsenbirne ihre kurz andauernde Pracht, eine niedrige Hecke aus Blutberberitzen rahmte die Pflanzfläche ein.

Daneben eine 1954/55 erbaute Wohnanlage mit insgesamt 146 Wohnungen die 5-geschossiger Bauweise errichtet und im Jahre 2001 modernisiert wurde. Hier sorgt eine Zierkirsche für frühlingslila im Innenhof.

Wohnen in der Genossenschaft

Die Beamten-Wohnungs-Verein zu Berlin eG wurde im Jahr 1900 gegründet und ist eine der ältesten Genossenschaften Berlins mit heute rund 8.300 Wohneinheiten und 13.000 Mitgliedern. Zuerst gegründet als Genossenschaft von 270 Staatsbeamten, ist man heute für alle Interessenten offen, die der Idee des Genossenschaftswohnens als „dritte Eigentumsform“ aufgeschlossen gegenüber stehen.
Im turbulenten Berliner Mietwohnungsmarkt stellen Genossenschaften eine Insel der Stabilität dar. Die genossenschaftlichen Prinzipien „Selbsthilfe, Selbstverantwortung, Selbstverwaltung, Selbstbestimmung, Solidarität, Wohnsicherheit“ bestimmen den nachhaltigen Erfolg des Modells „Genossenschaftswohnen“.

Frühling am Wulfila-Ufer
Frühling mit Zierkische und Spielplatz -Wohnanlage des Beamten-Wohnungs-Verein zu Berlin e.G. Foto: tsz

Genossenschaftswohnen wird 150!

Im Jahr 1867 erließ Preußen ein erstes Genossenschaftsgesetz, und reagierte damit auf die Wirtschaftskrise von 1874, als in den Städten aufgrund großen Stadtwachstums Epidemien und soziale Unruhen drohten.
Da das Gesetz nur Genossenschaften mit unbegrenzter Haftung kannte, wurden 1888 nur 28 Genossenschaften gegründet. Doch mit dem „Gesetz betreffend die Wirtschafts- und Erwerbsgenossenschaften“ von 1889, kurz Genossenschaftsgesetz, wurde die Gründung von Genossenschaften mit beschränkter Haftungspflicht möglich. Zugleich schuf die Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetzgebung von 1889 weitere Voraussetzungen für den Erfolg der Baugenossenschaften.
Nun konnte die Vergabe von langfristigen und zinsgünstigen Krediten der Versicherungsanstalten für die gemeinnützige Wohnungswirtschaft beginnen. Es war der Grundstein für den Erfolg der Baugenossenschaften in ganz Deutschland.

Weitere Informationen:

www.bwv-berlin.de

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m/s