Samstag, 18. November 2017
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Frühling im Dorfanger Marienfelde

Dorfanger Marienfelde

Der alte Dorfanger Marienfelde hat sich bis heute in seiner Siedlungsstruktur erhalten. Die um 1240 erbaute Dorfkirche ist das wahrscheinlich älteste erhaltene Bauwerk im Stadtgebiet von Berlin und eine der ältesten Feldsteinkirchen der Mittelmark. Bis 1800 war Marienfelde ein kleiner Ort mit weniger als 200 Bewohnern. Die Verkehrsberuhigung sorgt dafür, dass der unmittelbare Dorfkern erhalten bleibt und heute ein Ort der Ruhe und Naherholung ist. 1920 wurde Marienfelde mit der Bildung Groß-Berlins Teil des Bezirks Tempelhof und ist heute ein Ortsteil von Tempelhof-Schöneberg.

Der Gutspark Marienfelde schließt sich an den Marienfelder Dorfanger und die Gebäude des ehemaligen Rittergutes an.

Der gesunkene Wasserspiegel des Dorfteiches beschäftigt Anwohner und Bezirksverordnete. Eine Anwohnerinitiative hat sich des Themas angenommen und wünscht einen dauerhaft hohen Wasserstand des Teiches.

Da der Teich vermutlich im Gefolge der letzten Eiszeit als sogenannte Toteislinse entstanden ist, und später durch Siedlungstätigkeit als Wasserreservoir und Löschteich genutzt wurde, waren schon immer wechselnde Wasserstände zu beobachten.

Nach Starkregen und bei längeren Regenperioden kann der Dorfteich aber auch als Regenwasserreservoir dienen. Eine Vergrößerung der Regenwasserzufluss könnte eine ganz natürliche Problemlösung sein.

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m/s