Dienstag, 12. Dezember 2017
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Partner der Milchwirtschaft

Funke Gerber – seit 1904
Partner der Milchwirtschaft

Besuch bei Funke Gerber

In Tempelhof-Schöneberg arbeiten und produzieren viele innovative Unternehmen. Besonders spannend sind jene Unternehmen, die mit langer Tradition zu Weltmarktführern hochgearbeitet haben. Der moderne Begriff „Hidden Champions“ trifft vor allem auf das Unternehmen Funke Gerber zu, das seit 1904 uneretzlicher Partner der Milchwirtschaft ist.
Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler war bei em Familienunternehmen Funke Gerber mit der Abteilung mit der Wirtschaftsförderung zu Besuch.

Geschäftsführer Konrad Schäfer, sein Sohn und das Team nutzten die Gelegenheit, um voller Begeisterung die Firma vorzustellen. Im Labor wurdenn die einzelnen Geräte zur Milch- und Lebensmittelanalyse vorgeführt. Fett- und Proteinanteile können so unter anderem festgestellt werden. Besonders erfolgreich ist das Unternehmen in der Gefrierpunktbestimmung, weil ein unzulässiger Wassergehalt in der Milch nachgewiesen werden kann. Damit spielt Funke Gerber in der Qualitätssicherung der Produktionskette „Milch“ eine zentrale Rolle.
Funke Gerber stolzer Weltmarktführer im Bereich der Herstellung von Laborgeräten zur Milch- und Lebensmitteluntersuchung. Dabei wurde der Weg in die elektronische Laborgeräteentwickluzng konsequent beschritten. Moderne elektronische Geräte zur Gefrierpunktbestimmung und zur Lactose-Routineanalytik sind international in vielen Molkereien und Lebensmittel-Laboren und Instituten im Einsatz.

Für die lokale Wirtschaft zählt Funke Gerber zu den standorttreuen Unternehmen. Frau Schöttler zeigte sich beeindruckt: „Es ist sehr lobenswert, dass ein in solch einem Umfang international agierendes Unternehmen überwiegend in Deutschland produziert und somit Arbeitsplätze schafft und die deutsche Wirtschaft fördert.“

Familienunternehmen in dritter Generation

Vorher im Wedding, ist die Firma seit 1996 an der Ringstraße im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ansässig. Gegründet wurde sie durch Paul Funke 1904, der zunächst Universitäten, freien Laboratorien, Apotheken und Schulen als Hauptabnehmern der Geräte für die Milchuntersuchung belieferte. Im Laufe der Jahre und Jahrzehtne wuchs nicht nur das Angebot an Laborgeräten, sondern auch der internationale Marktanteil.

Inzwischen ist Funke Gerber auch Systemanbiter für die Schlüsselfertige Einrichtung bzw. Projektierung von Komplettlabors der milchverarbeitendne Industrie, von Molkereien und Milchsammelstellen, sowie von Käsereien, Butterwerken, Eiskrem-, Kondensmilch- und Milchpulverfabriken.

Milch – das wertvollste und vielseitigste Lebensmittel

Weltweit wurden 2017 rund 184 Millionen Tonnen Kuhmilch konsumiert. Ob in reiner Form, oder in vielen verschiedenen Variationen ist Milch das wertvollste und vielseitigste Lebensmittel, das uns im Alltag gegegnet: Milchdrinks, Shakes, Kakao, als Eiscreme, im als Milchreis oder als Käseplatte zum Abschluss eines Menüs. Molke, Joghurt, Kefir oder Buttermilch sind wichtige Grundprodukte. 3 000 Sorten Käse gibt es – vom Frischkäse über den Allgäuer Bergkäse bis hin zum Gouda und Mozzarella.
In fast jedem Land der Welt gibt es besondere Spezialitäten von Kuh, Ziege, Schaf oder Büffel, die oftmals ein wichtiger Teil der regionalen Kultur sind.

Bieranalytik
Bieranalytik mit Analysegerät „Fermento Flash“, pH-Messgerät, Keimzähler „Colony Star“ und Drucker Grafik: Funke – Dr. N. Gerber Labortechnik GmbH

Nicht nur Milch – auch Bier

Funke Gerber setzt nicht nur auf Qualitätsicherung im Bereich Milchwirtschaft, sondern setzt auch auf das nach Milch „zweiwichtigste Getränk“: die Laboranalytik von Bier. Weltweit werden etwa 1,96 Milliarden Hektoliter Bier produziert. Allein in Europa gibt es 2.250 Brauereien – und der Craft-Beer Boom hat gerade erst begonnen – ein zukunftsicherer Markt.
Mit dem neuen Gerät FermentoFlash“ können die Messung von Alkoholgehalt und Extrakt, sowie die daraus abgeleiteten Größen Dichte, scheinbarer Extrakt, Stammwürze und osmotischer Druck bestimmt werden. Zum Hauptanalysegerät wird natürlich auch Zubehör benötigt, Funke Gerber ebenfalls entwickelt und vertreibt.

Funke Gerber ist damit sogar in zwei wichtigen zukunftssicheren Weltmärkten positioniert. Der Export bestimmt das Geschäft: Zu 95 % wird in weit über 100 Länder exportiert. Seit 1987 ist Konrad Schäfer Geschäftsführer, er möchte später das Familienunternehmen an seinen Sohn weitergeben.

Bezirksbürgermeisterin Frau Schöttler sieht das auch als Standortqualität: „Gerade Familienunternehmen sind für den Bezirk von großer Bedeutung, da sie meist eine langanhaltende Stabilität mit sich bringen.“

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