Dienstag, 12. Dezember 2017
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Greenpeace informiert über Fleischsiegel

Greenpeace warnt vor Billigfleisch

Vor Billigfleisch aus Massentierhaltung mit schlimmen Folgen für Tiere und Umwelt warnten Greenpeace Aktivist*innen am 28. Oktober bei Lidl in der Kleiststraße. Fleisch der Lidl Eigenmarke „Landjunker“ wurde mit grellgelben Warnaufklebern beklebt, auf denen „Mit Tierleid“ oder „Mit Antibiotika“ steht.
Die Greenpeace-Protestaktion ist Teil bundesweiter Aktivitäten in mehr als 56 Städten, die sich gegen die Folgen der Billigpreis-Politik von Handelskonzernen richtet. Die Vorwürfe: Tiere leiden millionenfach in deutschen Ställen, zu viel Gülle verschmutzt Felder und Trinkwasser. Besonders gefährlich für Mensch und Biosphäre: der hohe Einsatz von Antibiotika sorgt für immer mehr multiresistente Keime in der Umwelt.

Greenpeace startet Onlineauskunft über Fleischsiegel

Zahlreiche Label und Branchen-Siegel geben kaum Aufschluss über die Wahrheit hinter dem billigen Fleisch und die Einhaltung von Produktionsstandards.

„Die kommende Bundesregierung muss diese Lücke schließen und eine verbindliche transparente Fleischkennzeichnung mit klaren staatlichen Labeln einführen“, forderte Delia Baierl von Greenpeace.

Um mehr Durchblick im privaten Labeldschungel zu erhalten, informiert Greenpeace jetzt verstärkt online über Standards und Defizite bei der Fleischkennzeichnung. Nutzer*innen des Facebook Messengers können sich über die wichtigsten Kriterien von zehn Fleischsiegeln auf dem deutschen Markt schlau machen. Verbraucher*innen können vergleichen, welche Haltungsbedingungen, schmerzhaften Eingriffe und Transportbedingungen von den Anbietern der Siegel erlaubt werden und was das für die Tiere bedeutet.

Weitere Informationen:

www.greenpeace.de/Siegelratgeber

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m/s