Dienstag, 12. Dezember 2017
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Gustav-Langenscheidt-Schule berichtete von Fairtrade-Tour

Gustav-Langenscheidt-Schule

Die Gustav-Langenscheidt-Schule ist eine der Berliner Fairtrade-Schulen und engagiert sich in der bezirklichen Fairtrade-Steuerungsrunde. Im Sommer haben Schüler_innen mit ihren Betreuern_innen einige Partnerstädte des Bezirks in Deutschland und den Niederlanden besucht, um mit ihrem fair gekochten Essen auf die Thematik des fairen Handels aufmerksam zu machen.

Kürzlich haben sie im Rathaus Schöneberg über die Erfahrungen berichtet und sich persönlich bei Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und dem Bezirk für die Unterstützung beim Zustandekommen der Reisen bedankt. Am 28. November fand die Veranstaltung im Rathaus statt. Die Schüler_innen hatten ein tolles Buffet und Tanzvorführungen vorbereitet.

Seit Juni 2017 ist die Gustav-Langenscheidt-Schule auch eigenständig eine Fairtrade Schule, die fünf Kriterien der fünf Kriterien der Kampagne Fairtrade Schools erfüllt.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler zeigte sich persönlich vom Engagement der jungen Leute begeistert:

„Es ist sehr lobenswert, dass sich die Schüler_innen bereits im jungen Alter mit wichtigen Themen, wie dem fairen Handeln beschäftigen. Die Sommer-Tour ist eine schöne Initiative, die es Schüler_innen ermöglicht, sich zu engagieren, den Kontakt in unsere Partnerstädte zu pflegen und dabei auch Spaß zu haben.“

Auch in der Zuständigkeit für die Wirtschaftsförderung ist Frau Schöttler am Thema „dran“: Tempelhof-Schöneberg ist offiziell der vierte faire Stadtbezirk in Berlin! Die Auszeichnung wurde im September 2016 verliehen.

Über fairen Handel und Fairtrade-Towns

In vielen Ländern leben Menschen in Armut, obwohl sie hart arbeiten. Sie bekommen für ihre Produkte zu wenig Geld, um davon ein menschenwürdiges Leben führen zu können. Häufig herrschen unsichere und gefährliche Arbeitsbedingungen.
Der Faire Handel setzt sich für eine Verbesserung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischen Bedingungen von Produzent_innen weltweit ein. Garantierte Mindestpreise, Fairtrade-Zuschläge und die Vorfinanzierung der Waren helfen aus der Armut vor Ort. Die Qualitätssiegel wachen auch, ob demokratische Strukturen, Vermeidung von Kinderarbeit und die Förderung des biologischen Anbaus eingehalten werden.
Die Kampagne Faitrade-Town liefert auch viele Ideen und neue Produkte, die für den lokalen Einzelhandel Chancen und die Geschäftsstraßen-Initiativen bieten. Ein Einkaufsführer für ganz Berlin ist online.

Weitere Informationen:

www.fairtradetown.berlin

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