Mittwoch, 18. Oktober 2017
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Kultur-Öffentlichkeit wirkt
 

Kulturbezirksförderung

„Deutschland wird immer bunter“ – dieser Befund ist inzwischen in allen Bereichen der Gesellschaft angekommen. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Gestaltung des kulturellen Lebens? Wie verändert sich das Verständnis von Kultur, wie verändern sich kulturelle Einstellungen und Interessen, wie verändert sich das reale Kulturleben? Und wie kann der kulturelle Reichtum, der durch das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkünfte und Milieus entsteht, produktiv werden?

Inwiefern können künstlerische und kulturelle Projekte eine Brückenfunktion einnehmen, um interkulturelle Dialoge zu fördern?“

Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin des Hildesheimer Zentrum für Kulturforschung (ZfKf) erstellt seit 2011 das „Interkultur-Barometer“, und hat wichtige Grundlagen-Empfehlungen erarbeitet.

Keuchel: „Die vielfältige Wahrnehmung von Kultur und Gesellschaft in Deutschland durch Menschen mit unterschiedlicher kultureller Prägung sollte in den Angeboten des öffentlichen Kulturlebens reflektiert und aufgegriffen werden. Das Repertoire bzw. der „Kanon“ von Theatern und Orchestern, Opernhäusern und Museen ist vor diesem Hintergrund zu überprüfen und kontinuierlich zu erneuern.“

Die Empfehlungen betreffen alle kulturellen Akteure, Kulturpolitik und Öffentlichkeit:

Kultur entsteht im lebendigen Miteinander der Kulturen in der Stadt, Kulturöffentlichkeit sorgt dafür, Ereignisse, Veranstaltungen und Festivals bekannt werden, und auch Interesse und Besucher finden.

Kulturöffentlichkeit: Freundeskeis – Kiez – Stadt – Erdkreis

Je vielfältiger Kultur und Gesellschaft in der Stadt werden, desto schwieriger wird es, viele Menschen zu erreichen und zu informieren. Jede Kulturszene in der Stadt teilt sich inzwischen in „Freundeskeis – Kiez – Stadt und Erdkreis“, und wird per Mail oder Whatsapp, per Newsletter oder Zeitung oder über Plakat und TV angesprochen und informiert.

Was außer Blick gerät: nicht alle Medien sind öffentlich!

Öffentlichkeit kann heute nicht mehr über ein einziges Medium hergestellt werden. Mails und Newsletter erfordern eine Anmeldung, Whatsapp und Facebook und Twitter erfordern eine Mitgliedschaft.

Allein Plakate, Zeitungen und digitale Zeitungen sind ohne Vorbedingungen öffentlich.

Kulturöffentlichkeit – öffentliche Reichweite zählt

Veranstaltungsankündigungen mit großer öffentlicher Reichweite lohnen sich, wenn der Medienmix stimmt. Was neu bedacht werden muss: die Tempelhof-Schöneberg Zeitung ist ein echter „Game-Changer“, der die Kosten für Veranstaltungsankündigungen senkt, und fast immer ein Plus an der Ticketkasse erwirtschaftet.

Das Redaktionssystem ermöglicht es, alle verfügbaren digitalen Medienkanäle anzuschließen. Twitter, Facebook, Presseverteiler, angeschlossene Blogs, Berliner Fenster in der U-Bahn, digitale Plakate und auch Mailverteiler.

Kirchenkonzerte, Lesungen, Klassische Musik, Theater, Tanz, Kunst und Interkultur u.v.m. – es lohnt sich!

Kulturöffentlichkeit – öffentliche Reichweite rechnet sich!

Noch mehr lohnt es, selbst digitale Tickets herauszugeben, und ohne Vermittlerprovisionen zu verkaufen. Etwa 8-49% Mehreinnahmen sind an der eTicket-Kasse zusätzlich erzielbar. Mehr Kultur und mehr gute Kulturarbeit sind möglich! Links und Ticketlinks werden ohne Aufpreise veröffentlicht!

Mehr Informationen:

In einer kleinen PDF-Broschüre sind alle Möglichkeiten des „smartCity-Marketing“ aufgeführt. Diese kann bei der Redaktion angfordert werden.

info@tempelhof-schoeneberg-zeitung.de

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m/s