Donnerstag, 22. Februar 2018
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Polizeibericht 20.12.2017

Polizeibericht

20.12.2017 | Schöneberg:Polizeilicher Staatsschutz ermittelt nach Volksverhetzung

Nach einer mutmaßlichen Volksverhetzung gestern in den frühen Nachmittagsstunden in Schöneberg hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin die Ermittlungen übernommen. Nach ersten Erkenntnissen stand ein 36-Jähriger gegen 14.15 Uhr mit einer sieben Jahre jüngeren Bekannten vor seinem Restaurant in der Fuggerstraße. Plötzlich soll ein Mann an die beiden herangetreten sein, sie beschimpft und sich hierbei mehrfach antisemitisch geäußert haben. Als ein Polizeiwagen zufällig vorbeifuhr, machte der 36-Jährige die Besatzung auf die Situation aufmerksam. Die Beamten nahmen den aggressiven Mann vorläufig fest und legten ihm Handfesseln an, wobei er die Polizisten beleidigt haben soll. Der 60-Jährige wurde zu einer Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung sowie Blutentnahme entlassen. Zuvor hatte er bei der Blutentnahme Widerstand geleistet. Die Ermittlungen unter anderem wegen Volksverhetzung und Widerstands dauern an.

20.12.2017 | Tempelhof: Geldautomat angegriffen

Ein Passant sah in der vergangenen Nacht in Tempelhof, wie jemand an einem Geldautomaten hantierte, und alarmierte die Polizei. Gegen Mitternacht sah der Zeuge den Mann in dem Vorraum einer Bankfiliale am Tempelhofer Damm, wie dieser mit einem Trennschleifer versuchte, einen Geldautomaten zu öffnen. Offenbar bemerkte der Täter, dass er entdeckt wurde, ergriff die Flucht und stieg in die U6 in Richtung Alt-Tegel ein. Beamte des Polizeiabschnitts 44 nahmen den 30-jährigen Tatverdächtigen im Zug am U-Bahnhof Alt-Tempelhof fest. Der 22-jährige Zeuge hatte den Flüchtenden verfolgt und den Polizisten den Hinweis gegeben. Ein Fachkommissariat der Kriminalpolizei der Direktion 4 führt die Ermittlungen.

20.12.2017 | Tempelhof: Feiger Überfall

Opfer eines Überfalls wurde gestern Abend in Tempelhof eine 83-jährige Frau. Gegen 19.50 Uhr befand sich die Seniorin nach eigenen Angaben in der Wolframstraße im Hausflur ihrer Wohnanschrift. Plötzlich hätte ein Unbekannter an der über ihrer Schulter getragenen Handtasche gerissen. Trotz Gegenwehr erlangte der Räuber die Tasche und flüchtete. Die 83-Jährige klagte über Schmerzen im Schulterbereich und begibt sich gegebenenfalls selbst in ärztliche Behandlung.

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m/s