Samstag, 18. November 2017
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Post will Streetscooter-Produktion verdoppeln

Streetscooter

Nur wenige Tage nach dem Dieselgipfel hat die Deutsche Post der Autombilindustrie die Richtung neu aufgezeigt: Der in Eigenregie entwickelte Elektrotransporter „Streetscooter“ soll aufgrund der großen Nachfrage auf eine Jahresproduktion von künftig 20.000 Fahrzeugen aufgestockt werden.

Die Deutsche Post als Logistikkonzern setzt damit auf Eleltomobilität und will in Nordrhein-Wetfalen eine neue Scooter-Fabrik aufbauen. Langfristig verspricht man sich sogar einen Markt von jährlich über 100.000 Fahzeugen.

Entwickelt wurde der Streetscooter an der RWTH Aachen und technisch genau auf die Bedürfnisse der Postzusteller zugeschnitten. Das Nutzfahrzeug wurde erstmals 2012 vorgestellt. Im Dezember 2014 hatte die Post alle Anteile der von der Uni gegründeten StreetScooter GmbH übernommen. Inzwischen fahren rund 3000 der Transporter für die Deutsche Post und sind auch immer häufiger im Berliner Stadtbild zu sehen.

Die Post hat als Flottenbetreiber fast 92.000 Fahrzeuge im Bestand, vom LKW bis zum Transporter und PKW. Mittelfristig sollen rund 50.000 PKW und Transporter in der Brief- und Paketzustellflotte durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden.

Der Ladestrom der eingesetzten Fahrzeuge stammt schon heute zu 100 Prozent aus regenerativen Energien. Die Deutsche Post setzt damit ihre gesamte Konkurrenz unter Druck, denn bei Ausschreibungen für gro0e Logistik-Aufträge zählen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Post AG ist damit auch einer der wichtigen Innovationsmanager, der sein Unternehmen zum Vorbild entwickelt.

 

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