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Schulbau: „Nachhaltigkeits-Tricks statt Finanztricks!“

Grundschule Niederheide

Rund 5,5 Milliarden € sollen in den nächsten zehn Jahren in den Berliner Schulbau investiert werden. Das zentrale Projekt der rot-rot-grünen Senatskoalition soll nun zu einem großen Teil durch die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge errichtet werden, und so in einen Schattenhaushalt geparkt werden, um die Schuldenbremse im Landeshaushalt einhalten zu können.

Die Howoge bekommt so ohne EU-weite Ausschreibung einen beträchtlichen Teil von geplanten Schulneubauten einfach politisch in die Bilanz hineingeschrieben. Das ist praktisch eine sozialistische Baupolitik, bei der ein Wettbewerb und die marktwirtschaftliche Wettbewerbsordnung der Europäischen Union ausgeschaltet werden. Unter der Flagge „Rekommunalisierung“ kann man dies zwar politisch vertreten, ob es wirtschaftlich klug ist, steht auf einem anderen Blatt.

Die Berliner Bezirke sollen die Schulen später anmieten, und verzichten dabei weitgehend auf wirtschaftliche, architektonische und baukünstlerische Gestaltungsmöglichkeiten. Das gesamte Bauprogramm erinnert an den Schulbau der DDR, als zwischen 1955 bis 1990 rund 2.500 Typenschulbauten errichtet wurden.

In einem Kommentar in der Pankower Allgemeine Zeitung wird auf sinnvolle und kosteneffiziente Alternativen hingewiesen:

Schulbau: Nachhaltigkeits-Tricks statt Finanztricks!

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m/s
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