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Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Torgebäude des KZ Auschwitz-Birkenau

Am 27. Januar 2018 jährt sich zum 73. Mal die Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee. Allein hier wurden über eine Millionen Menschen im Namen einer menschenverachtenden Politik ermordet.

Bereits seit 1996 wird der 27. Januar in Deutschland als Gedenktag begangen, um an die systematische Ermordung von Juden, Menschen mit Behinderung, Homosexuellen, Sinti und Roma und politisch Andersdenkende zu erinnern. Im November 2005 haben auch die Vereinten Nationen diesen Tag zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust ernannt.

„Wenn es einen Ort gibt, der diesen grauenhaften Tötungsapparat symbolisch verkörpert, dann Auschwitz. Aber von Jahr zu Jahr wird die Generation der Überlebenden von Verfolgung und Vernichtung, die ihr Erleben, ihre Erfahrungen und ihre Mahnungen weitergeben können, geringer. Umso mehr müssen wir alle dafür Sorge tragen, dass das Erinnern an millionenfaches Unrecht, an millionenfaches Leid und an millionenfache Vernichtung nicht in Vergessenheit gerät und auch von künftigen Generationen wachgehalten wird.“, so Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler.

In vielen Gedenkreden wurde heute in Berlin an den Orten der Erinnerung an die damaligen Geschehnisse gedacht. Besonderen Eindruck hat ein Wort hinterlassen, welches die Dimension des Verbrechens veranschaulicht: „Würde es für jeden Toten eine Gedenkminute geben, müssten über elf Jahre Totenstille herrschen!“

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m/s
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