Mittwoch, 23. August 2017
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Te-Damm „digitalisieren“? Oder Flair & Charme einbauen?

Einkaufstasche mit ANZEIGIO-eStreet-Banner

Der Tempelhofer Damm ist als Teil der Bundesstraße 96 wichtige Berliner Durchgangs- und Ausfallstraße. Zwischen Stadtautobahn und der kreuzenden Ullsteinstraße ist der „Te-Damm“ zugleich eine Geschäfts- und Einkaufsstraße mit vielen ungenutzten Potentialen.

Die weitgehend durch mittelständischen Einzelhandel und Dienstleister geprägte Einkaufsstraße steht heute unter beträchtlichen Aufwertungsdruck. Neu-Tempelhof, Alt-Tempelhof und Mariendorf entwickeln sich mehr und mehr zu einem bevorzugten Wohnstandort. Die kommende Inbetriebnahme des Großflughafens BER wird die städtebaulichen Gewichte in ganz Berlin nach Süden verschieben.

Vor allem der Te-Damm zwischen Albrechtstraße und Friedrich-Karl-Straße hat eine Einzelhandelsdichte und Qualität, die über die reine Nahversorgung hinausgeht, und fast schon eine Zentrendichte erreicht. Im nördlichen Abschnitt in Alt-Tempelhof ist der Te-Damm noch vorwiegend auf Nahversorgung ausgerichtet. Die Schließung von Bankfilialen sorgt für Leerstand und einen fühlbaren Abbruch der Kundenfrequenz.

Erst wenn in der Neuen Mitte von Tempelhof neue Wohnungen entstehen, und weitere attraktive Nutzungen zum zum Flanieren, Shoppen und Bummeln einladen, wird der nördliche Te-Damm wieder wachsenden Kundenzuspruch erfahren.

Amazon – der Online-Handel und die Konkurrenz aus dem Netz

Bis 2020 werden 20% der Einzelhandelsumsätze über den Online-Handel abgewickelt; es könnte sogar mehr werden, denn die Kurierdienste und Lieferdienste gehören bereits fest zum Stadtbild: DHL, Hermes, Rewe, Kaufland, Amazon, Liefery – es gibt einen Boom, der noch durch Essenslieferdienste verstärkt wird. Der Lebensmittelhandel baut den Online-Lieferkanal massiv aus, hier sind die Prognosen von 6% Handelsanteil auf 13% nach Oben korrigiert worden. Das gesamte Handelsvolumen nimmt damit Ausmaße an, die auch jede Geschäftstraßen-Entwicklung beeinflussen müssen. Zwischenzeitlicheer Leerstand, Strukturwandel und qualitative Veränderungen werden sich im raschen Wechsel einstellen. Handel, Vermieter und Wirtschaftsförderung müssen dabei aktiver werden – und proaktive Konzepte entwickeln, denn der unter dem Namen „Digitalisierung“ laufende Wandel sorgt nicht nur für Risiken, sondern auch für echte Chancen.

Umsteigen in Alt-Tempelhof
BUS und U-Bahn: Umsteigen in Alt-Tempelhof – Foto tsz

Te-Damm – das unterirdische und bewegliche Kundenpotential

Der mögliche Absatzeinbruch im Handel infolge Verlagerung auf „die Online-Konkurrenz“, kann am Te-Damm durch die „Hebung des unterirdischen und beweglichen Kundenpotentials“ mehr als nur kompensiert werden. Es müssen nur Wege gefunden werden, die U-Bahn-Fahrgäste an die Oberfläche zu holen. Ferner wächst das bewegliche Kundenpotential des Durchgangsverkehrs mit PKW, Bus und ÖPNV.
Statt ängstlich auf die „die Online-Konkurrenz“ zu schauen, kann man die neuen Chancen auch nutzen!

Digitalisierung im Handel – die richtigen Dinge erkennen und tun!

Lieferdienste können auch von jedem kleinen Händler beauftragt werden, die Online-Bestellung und ein eigener Online-Shop sind heute leicht und mit wenig Kapitalaufwand in Gang zu setzen. Die Digitalisierung fängt ohnehin an der Kasse an! Mit der vorgeschriebenen Einführung neuer Registrierkassen-Systeme sollte auch gleich ein digitales Bezahlsystem eingerichtet werden, das sich auch für einen Online-Bestellkanal aufschalten lässt.
„Servicialisierung first“ – wer den digitalen Bezahlvorgang und eine kundenfreundliche Abwicklung der Bezahlvorgänge beherrscht, kann auch alle Bestell- und Absatz-Funktionen nach und nach einrichten.

Wer zukunftsicher plant, schaut auf künftige internationale Geschäftskunden, die heute Kreditkarte, PayPal und andere digitale Direktzahlverfahren bevorzugen. Internet-Bezahl-Dienstleister erledigen das heute in Sekundenbruchteilen, incl. Bonitätsprüfung und geregelter Konto-Abrechnung für die Steuerberatung. Schulungen für Geschäftsführung und Verkaufspersonal werden meist gleich mit angeboten.

Online-Marketing und Werbung in Zeiten von Adblockern und BigData

Smartphones haben heute zumeist Adblocker installiert, um Zeitungen schneller laden zu können, und die Datenübertragung zu optimieren. Deshalb springen heute viele Werbekunden ab, und versuchen per Mail und sozialen Netzwerken ihr Glück. Es gibt aber noch andere sichere Wege: zum Beispiel durch besondere Formen des Marketings, die als gewünschte Inhalte in Zeitungen aufgerufen werden. Genau hier setzt diese digitale Zeitung an und bietet Möglichkeiten, Kunden im Internet und vor allem Smartphone-Nutzer in der U-Bahn und im Auto anzusprechen.

Digitales Geschäftsstraßenmanagement: Ambiente, Flair & Attraktivität einfach einbauen!

Was macht Ambiente, Flair & Attraktivität einer Geschäftsstraße aus? Flair entsteht, wenn nicht nur „Angebote“ gemacht werden, sondern „Einladungen“ und „Gespräche“ zustande kommen! Warenpräsentationen und gediegene Ladenausstattungen sorgen für das Ambiente. Personalisierte Angebote werden sogar zu „Geschenken“ und „Genüssen“. – Sauberkeit in der Straße und im Kundenbereich versteht sich von selbst,

Aber wie wird der Te-Damm für U-Bahn-Fahrgäste und durchfahrende Autofahrer attraktiv?

Müssen etwa andere Angebote und „Einladungen“ übermittelt werden, als für direkte Anwohner und gewohnte Stammkunden? Ist auch das Zusammenspiel vieler Aktvititäten in einer Geschäftsstraße gefragt, das für Attraktivität sorgt?

Der Fahrgast auf dem Weg nach Mariendorf oder Lichtenrade möchte vielleicht nicht nur gezielt einkaufen, sondern auch etwas erleben. Vielleicht möchten Kunden auch mehrere Dinge nacheinander erwerben?
Der Geschäftsmann auf Durchreise nach Schönefeld möchte vielleich pausieren, speisen und für den Reisebedarf einkaufen. Geschenke-Käufer möchten nicht nur das Geschenk, sondern auch eine schöne Verpackung, Schmuckkarten und Briefmarken kaufen – und ein Paket versenden.

Was zählt: die „Einkaufsreise des Kunden“ durch die Geschäftsstraße, im Marketing „Customer Journey“ genannt. Sollte man Angebote bündeln? Gezielt mit Gutscheinen Kunden ansprechen? Vor allem: sollte man Kunden direkt auf dem Smartphone ansprechen!

KARSTADT Berlin Tempelhof
KARSTADT Berlin Tempelhof am Tempelhofer Damm 191 am U-Bhf. Kaiserin-Augusta-Str. – Foto: tsz

365 Tage – 24 Stunden – Te-Damm durchgehend geöffnet?

Anzeigen und Plakate sprechen Anwohner und Stammkunden an. Der Nachteil: sie sind in der Regel keine Dauerwerbung! U-Bahn-Fahrgäste und Autofahrer können heute aber besser „smartmobil“ erreicht werden.

Für Smartphone-Nutzer wird eine Geschäftsstraße attraktiv, wenn sie sich ein „Bild“ machen können, und nicht erst durch Apps, Suchmaschinen und viele Marker tippen und wischen müssen. Schön wäre es, wenn man die zugehörigen Informationen überschaubar und ständig wiederfinden kann. Die Formel heißt „digitale 365/24 Dauerwerbung“ und überschaubare Einfachheit der Information.

Die Formel für digitales Business-Improvement

Attraktivität und Urbanität sind das Ergebnis lebendiger Aktivitäten und Kommunikation zwischen Verkäufern und Kunden. Das Internet und das Smartphone sind dabei wichtige Helfer, denn Attraktivität und Umsatz einer Geschäftsstraße stehen im engen Zusammenhang mit Kundenfrequenz, Kaufkraft der Zielgruppen und deren Aufenthaltsdauer. Sogar die „mobile Customer Journey“ ist heute messbar und nachvollziehbar – vor allem auf einladende Weise „gestaltbar“.

Die Infrastruktur der Geschäftsstraße kann dabei intelligent genutzt werden: der DHL-Shop kann helfen, den eigenen Online-Handel in Gang zu bringen, und personalisierte Geschenke zu verschicken. Als Händler lohnt es sich sogar, bei EBay, Amazon und anderen Marktplätzen zu Händlerkonditionen zu beteiligen! Die Handelsprovision ist oft höher, als die eigene Umsatzrendite im rein stationären Verkauf.

Die Formel für digitales Business-Improvement ist auf eine einfache Ausgangsformel zu bringen: die Summe aller erfolgreichen „Inspirationen, Einladungen und Angebote“ einer Geschäftsstraße ergibt den Umsatz! Der Verkaufserfolg wird in erfolgreichen Kundengesprächen und abgeschlossenen Kaufvorgängen gemessen!

Weitere Informationen:

* Anzeigio = Anzeigen mit intelligenten Operationen

Nähere Informationen für Händler, Kunden und Retail-Experten auf Anfrage:
info@tempelhof-schoeneberg-zeitung.de

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