Montag, 19. Januar 2026
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Autismus-Beratung mit neuen Standort

Spielzeug für Kinder

Für Kinder und Jugendliche mit einer Diagnose aus dem Autismusspektrum und ihre Eltern gibt es jetzt ein neues Beratungs- und Unterstützungsangebot.
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie unterstützt die Eröffnung des zweiten Standortes im Sana Gesundheitszentrum Prenzlauer Berg. — Damit wird die enge Kooperation zwischen der Autismus-Beratung für Kinder und Jugendliche und der Kinder- und Jugendambulanz/Sozialpädiatrisches Zentrum der Cooperative Mensch eG. Weißensee weiter gestärkt.

Der neue Standort zeichnet sich durch eine besonders enge fachliche Kooperation aus. Die Bündelung der Expertise der Autismus Leben Berlin ALB gGmbH und der Cooperative Mensch eG. ermöglicht eine umfassende Versorgung und verbindet interdisziplinäre Kompetenz mit dem Ziel, die Versorgungslage nachhaltig zu verbessern. Die Finanzierung beider Standorte über rund 1,2 Millionen Euro erfolgt über die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Hintergrund: Anstieg der Autismus-Diagnosen

Berlinweit ist seit Jahren ein deutlicher Anstieg von Diagnosen im Autismus-Spektrum zu verzeichnen. Familien, pädagogische Fachkräfte und medizinische Einrichtungen stehen zunehmend vor komplexen Anforderungen. Mit dem zweiten Standort reagiert die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie auf diese Entwicklung und schafft zusätzliche Kapazitäten für Beratung, Diagnostik und Qualifizierung. Ziel ist es, die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderungen zu sichern.

Virtueller Autismus als neues Phänomen

Digitale Medien, z.B. der Gebrauch von Smartphone, TV oder Tablet, gehören zum Alltag – so auch etwa in Familien. Sie bieten angemessen genutzt viele Möglichkeiten, haben jedoch auch große Risiken – z.B. aufgrund weniger sozialer Erfahrungen. Fachleute stellen fest, dass der übermäßige Konsum von digitalen Medien bzw. Bildschirmzeit bei Kleinkindern zu Auffälligkeiten in Entwicklung und Verhalten führen kann. Auch auf Säuglinge kann sich dieser Konsum durch Mitschauen oder Mithören auswirken.

Der Fachbegriff für das Auftreten von Symptomen ähnlich wie bei Autismus durch den übermäßigen Gebrauch von digitalen Medien ist der virtuelle Autismus (siehe: www.gesundheit.gv.at ).

Der individuelle Gebrauch von Smartphones und digitalen Medien vor dem 14 Lebensjahr beeinflusst die Persönlichkeitsentwicklung und die Herausbildung des abstrakten Denkens. Die Pädagogik befindet sich hier in einem frühen Erkenntnis-Stadium. Die Gefahren: Depressionen, fehlender Weltzugang und „Brainrot“ (Gehirnfäule – Auswirkungen des Konsums minderwertiger Inhalte im Internet).

Weitere Informationen:

ww.autismus.de


Public Media & Public Markets — Das Konzept der Offenen Medienebene wurde auch entwickelt, um die negativen Folgen von Isolation, Silo- & Kanalkommunikation & virtuellen Autismus zu vermeiden. Das Prinzip, „Autor seines Selbst*“ zu werden, ist ein starker Weg, um Autismus aktiv zu überwinden und dabei über Öffentlichkeit Familiengespräche & Stadtgespräche zu revitalisieren. Jedes Kind darf Autor*in werden!

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*) Die Rubrik „Kindliche Intelligenz“ eröffnet Spiel- und Experimentierräume