Mittwoch, 11. März 2026
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Berliner Sparkasse: Frauen wollen finanziell unabhängig sein — mit Sicherheit im Alter

Sparkassen-Filiale in Berlin

Im Februar 2026 befragte das Berliner Unternehmen für digitale Markt- und Meinungsforschung Civey im Auftrag der Berliner Sparkasse rund 1.000 Berlinerinnen zum Thema Finanzen. Das Ergebnis ist ein wichtiges Stimmungsbild.

„Die meisten Frauen (69 Prozent) wollen finanziell unabhängig sein. Gleichzeitig gibt es aber gerade für Frauen viele Hürden, um sich intensiver mit dem Thema Finanzen zu beschäftigen. Die Gründe:

Nicht genügend Geld (28 Prozent), Zeitmangel (19 Prozent), ein nach eigener Einschätzung fehlendes Wissen (19 Prozent) sind die häufigsten Gründe, die Frauen davon abhalten, sich mehr um ihre finanziellen Belange zu kümmern.

„Deshalb wollen wir Frauen bestärken, hier ihre Möglichkeiten auszuschöpfen und langfristig finanziell resilient zu sein“, sagt dazu Daniela Kussin, Leiterin für das Privat- und Firmenkundengeschäft bei der Berliner Sparkasse. „Die Basis dafür sind aus unserer Sicht vor allem drei Dinge: finanzielle Bildung, eine gute Beratung auf Augenhöhe und die klare Botschaft, dass es sich lohnt, Geld zurückzulegen, auch wenn
es zunächst nur kleinere Beträge sind.“

Ursache: Oft finanzielle Nachteile durch Care-Arbeit

Vielen Frauen ist es durchaus bewusst, wie wichtig das Thema ist. Gerade für das Alter (67 Prozent), bei Krankheit oder Pflege (49 Prozent) sowie nach der Familiengründung (28 Prozent) wünschen sich die Berlinerinnen mehr finanzielle Sicherheit. Doch nach wie vor sind insbesondere ihre Berufswege oft von Teilzeitarbeit sowie Auszeiten für Betreuung oder Pflege geprägt.
Das hat Folgen: Fast jede zweite Berlinerin (49 Prozent) hat bereits finanzielle Nachteile durch Schwangerschaft, Teilzeit oder Care-Arbeit erlebt. „Gerade für Frauen ist eine gute Finanzplanung entscheidend, um finanzielle Unabhängigkeit in allen Lebens situationen zu sichern“, so Daniela Kussin. „Jede Frau sollte die Möglichkeit haben, selbstbewusst und nach eigenen Vorstellungen ihre Zukunft zu gestalten – ohne finanzielle Nachteile durch bestimmte Lebensphasen.“

Frauen tragen Verantwortung

Dabei sind Frauen bei Fragen rund um finanzielle Belange durchaus involviert: Gut drei von vier Frauen (77 Prozent) entscheiden über tägliche Ausgaben, beim Haushaltsbudget sind es zwei Drittel (64 Prozent). Auch bei der Geldanlage (56 Prozent) und bei Versicherungsfragen (56 Prozent) gibt mehr als jede zweite Berlinerin an, überwiegend oder vollständig mitzuentscheiden. „Frauen tragen viel Verantwortung, gerade was finanzielle Entscheidungen im Alltag angeht“, so Daniela Kussin. „Dabei sorgen sie sich aber oft um andere, weniger um sich selbst. Wenn es um ihre eigene Absicherung oder individuelle Geldanlage geht, ist noch Luft nach oben.“

Mehr gezielte Beratung und digitale Angebote

Was würde helfen, um sich intensiver mit dem Thema Finanzen zu beschäftigen? Rund ein Drittel (32 Prozent) der Befragten wünscht sich kostenlose, speziell auf Frauen zugeschnittene Beratungsangebote.
Aber auch Online-Angebote mit einfachen Erklärungen (22 Prozent), digitale Tools zu Budgetplanung (19 Prozent) und der Austausch mit anderen Frauen (18 Prozent) können hier nach Angabe der Befragten
unterstützen.

Weitere Informationen:

www.berliner-sparkasse.de


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m/s