Freitag, 12. April 2024
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Die besten Wallboxen im Test vom ADAC

Der ADAC testete Wallboxen für Photovoltaik-Anlagen

Ein neuer Test vom ADAC prüft die Zuverlässigkeit und Sicherheit von sogenannten Wallboxen. Die Ladeeinheit wird für das Laden von Elektroautos benötigt. Sie kann zuhause an eine Photovoltaikanlage (PV) angeschlossen werden. So kann man zumindest teilweise sein Elektroauto mit Solarstrom laden. Der saubere Überschuss-Strom vom Hausdach kann so weiter genutzt werden, wenn der Strom für die Versorgung im Haus gerade nicht benötigt wird.

In einem standardisierten Prüfverfahren testete der ADAC acht kompatible und steuerbare Ladestationen, auch die Ausstattung und die Bedienbarkeit der Smartphone-App fanden Berücksichtigung. Alle Modelle konnten mit einem „guten“ Resultat überzeugen. Am besten schnitt der Fronius Wattpilot 11 J 2.0 ab. Die mit 938 € günstigste Box erhielt die meisten Pluspunkte.

Effizient: Die Nutzung von überschüssiger Sonnenenergie

Die Leistung einer PV-Anlage hängt von der Größe und der aktuellen Sonneneinstrahlung ab. An sonnenarmen Tagen ist die PV-Leistung niedriger. Einige Wallboxen können dann von einer dreiphasigen 4 kW-Leistung auf eine einphasige Mindestleistung von 1,4 kW umschalten. Dann kann das Auto bereits mit geringem Strom aufgeladen werden. Drei der getesteten Modelle, der Testsieger von Fronius sowie die Boxen von Myenergi und openWB bringen diese praktische Umschaltfunktion von Haus aus mit.

Für die Wallbox von KEBA ist ein optionales Set erhältlich, das einen Energiezähler und eine automatische Phasenumschaltung umfasst. Die Modelle von Charge Amps, SMA und Smartfox sind in Verbindung mit dem hauseigenen Energie-Manager ebenfalls dazu in der Lage. Beim Modell von Entratek gelingt das PV-Überschussladen erst mit mindestens 4 kW Leistung.

Ideal: Manuelle Auswahl zwischen Solar- und Netzstrom

Einige Walllboxen können darüber hinaus manuell zwischen reinem PV-Überschussladen und Laden mit Ergänzungsstrom aus dem Netz zu wählen. Dies ist mit den Geräten von Fronius, Myenergi, openWB und SMA möglich. Bei anderen Boxen kann dies teilweise über die App gesteuert werden.

Für die Integration von Überschussladen sollte schon vor dem Kauf der Anlage eine Fachperson zu Rate gezogen werden. Es kann auch sinnvoll sein, alle Komponenten von ein und demselben Hersteller zu wählen. So dürfte die Kompatibilität der einzelnen Komponenten wie Wechselrichter, Energie Management System und Wallbox gewährleistet sein.

Ein Tipp: Alle getesteten Wallboxen zum PV-Überschussladen sind im Rahmen des KfW-Förderprogramms „Solarstrom für Elektroautos (442)“ im Gesamtpaket mit PV-Anlage und Speicher prinzipiell förderfähig. Allerdings sind die Zusagen für die Förderung für dieses Jahr bereits erschöpft.

Weitere Informationen:
adac.de


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