Die Saison des Eichenprozessionsspinners (EPS) hat begonnen. Von Mai bis Mitte Juni sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners (Thaumetopoea processionea) aktiv und wandern in Gruppen zur Nahrungssuche. Der Eichenprozessionsspinner ist ein nachtaktiver Schmetterling, dessen Raupen Brennhaare ausbilden.
Nach Angaben des Pflanzenschutzamtes Berlin entwickelt sich der Schädling in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr bislang deutlich langsamer.
Aktuell haben sich die Larven des Eichenprozessionsspinners zum zweiten Mal gehäutet und befinden sich – je nach Standort – im sogenannten dritten Larvenstadium (L3). Ab diesem Entwicklungsstadium bilden die Raupen die bekannten Brennhaare aus, die bei Menschen und Tieren gesundheitliche Beschwerden hervorrufen können. Dazu zählen Hautreizungen, Juckreiz, Augenreizungen sowie Atemwegsbeschwerden.
Das Pflanzenschutzamt Berlin führt seit vielen Jahren ein stadtweites Monitoring zum Auftreten des Eichenprozessionsspinners durch. Über die Internetseite des Amtes sowie Warnmeldungen werden öffentliche Einrichtungen, Fachbehörden und angemeldete Dienstleister regelmäßig über den aktuellen Entwicklungsstand sowie notwendige Bekämpfungsmaßnahmen informiert. Zu den adressierten Stellen zählen insbesondere die Straßen- und Grünflächenämter, Natur- und Umweltämter der Bezirke sowie die Berliner Forsten.
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