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Fahrrad-Diebstahl: Beihilfe vom Straßenbauamt

Nicht diebstahlsicher: Fahrrad-Bügel

Die Fahrrad-Diebstähle in Berlin sind während der Corona-Jahre 2020 und 2021 zurückgegangen. Die Diebstahl-Inzidenz ist in Berlin aber spitzenmäßig hoch: pro 100.000 Einwohner werden 1000 Räder gestohlen. Rund 80 mal am Tag, also alle 18 Minuten wird ein Fahrrad gestohlen. Es bleibt es in der Regel auch verschwunden, denn nur rund vier Prozent der Diebstähle werden aufgeklärt.

Inzwischen steigen die Zahlen: „Geklaut wird, was nicht niet- und nagelfest ist“, sagt der Volksmund.

Eigentlich müsste das auch Straßen- und Grünflächenamt als die für die Fahrrad-Infrastruktur zuständige Verwaltung wissen!

Doch wer genauer hinschaut, findet ein vermeidbares Diebstahl-Risiko:

Fahrraddiebe schrauben ganze Fahrrad-Ständer ab, und verschaffen sich so Zugang zu teuren Fahrrädern und nehmen dazu noch den Schrotterlös der Metallfahrradständer gleich mit.

Überraschung: Das Straßen- und Grünflächenamt leistet bei Fahrrad-Diebstählen Beihilfe, denn Fahrradabstellanlagen, bei denen die Bügel einfach abgeschraubt werden, sind nicht sicher!

Stand der Technik sind fest mit dem Untergrund verbaute Fahrrad-Ständer

Auch an prominenten Orten, wie vor dem Galeria (früher Karstadt) am Tempelhofer Damm, sind Diebe zur Tageszeit unterwegs. Und ein bereits fehlender Fahrrad-Bügel kündet davon: auch erfolgreich!


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m/s