Donnerstag, 30. Mai 2024
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Lieferzonen am Te-Damm reichen nicht aus

Ladezone auf dem Te-Damm

Die durchgehenden geschützten Fahrradstreifen auf dem Tempelhofer Damm sind ein Segen für alle Zweiradfahrenden. Zugleich ist aber ein Engpass entstanden, der die Warenbelieferung so mancher Geschäfte erschwert: Die ausgewiesenen Lieferzonen im Straßenland reichen zeitweise nicht aus.

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hat daher anfang des Monats aufgerufen, Lieferzonen freizuhalten!

Bezirksstadträtin Saskia Ellenbeck sagte dazu:

„Zugeparkte Ladezonen sind vor allem für den kleinen Einzelhandel ein großes Problem. Die Versorgung der Läden und ein gutes, gefahrloses Miteinander auf der Straße können nur gewährleistet werden, wenn sie freigehalten werden.“

Ferner wurde angekündigt: Das Ordnungsamt Tempelhof-Schöneberg wird daher wieder eine gesonderte Schwerpunktaktion durchführen, um das Parken für den Lieferverkehr auf den extra dafür vorgehaltenen Flächen – auch durch Abschleppen – verstärkt zu ermöglichen.

Ladezonen mit Halteverbot und Markierung

Auf dem Tempelhofer Damm sind Ladezonen mit einen Haltverbotszeichen oder einem Symbol für einen Ladevorgang gekennzeichnet. Sie sollen Betrieben zu ermöglichen, Warenlieferungen per LKW oder per Kleintransporter und PKW zu erhalten.
Die wenigen ausgewiesenen Ladezonen reichen zeitweise nicht aus. So werden auch Bankgeschäfte von PKW-Fahrern getätigt, der nachfolgende Liefer-LKW findet dann zeitweise keinen Platz.

Im Alltag sind entstehen immer wieder Situationen, in denen Lieferzonen zugeparkt sind und in zweiter Spur oder sogar auf den Radwegen geparkt wird. Der Verkehrsfluß ist dann behindert. Zudem entstehen auch Unfallgefahren, wenn etwa Fahrertüren oder Beifahrertüren überraschend geöffnet werden.

m/s