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Pilotprojekt „Parkbetreuung“ weitet das Parkmanagement aus

Zwei Parkläufer_innen

Seit September 2019 nimmt Tempelhof-Schöneberg an dem Pilotprojekt „Parkbetreuung“ der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz teil.
Hierfür wurden im Bezirk die Grünanlagen

  • Heinrich-von-Kleist-Park,
  • Alice-Salomon-Park,
  • Nelly-Sachs-Park,
  • Kurt-Hiller-Park sowie
  • der Bereich rund um die Apostel-Paulus-Kirche ausgewählt.

Alle Parkläufer_innen und Parkmanager_innen sind fachlich und sozialpädagogisch versiert. Ihre Kernaufgabe ist die Identifizierung und Analyse von Problemlagen und die Konfliktlösung zwischen Nutzer_innen in den Grünanlagen.

Gleichzeitig vermittelt das Parkmanagement die Kommunikation zwischen Parkbesuchenden, den Anwohnenden und der Verwaltung. Das Parkmanagement ist 7 Tagen in der Woche in den Anlagen unterwegs. Grüne Dienstkleidung und der Schriftzug „Parkläufer“ machen die Mitarbeitenden kenntlich.

Das neu eingeführte Parkmanagement ist seitens der Parkbesuchenden äußerst gut angenommen worden. Viele kleine Konflikte konnten durch die kontinuierliche Präsenz der Parkläufer_innen in den Grünanlagen entschärft werden.
Deshalb hat sich der Fachbereich Grünflächen des Straßen- und Grünflächenamtes dazu entschieden, das Modell des Parkmanagement auszuweiten.

  • Seit Ende des Jahres 2021 werden zusätzlich die Grünanlagen Cheruskerpark und Innsbrucker Platz sowie der Friedhof Eisackstraße von den Parkläufern_innen betreut.
  • Im Frühjahr 2022 wird es im Volkspark Mariendorf eine zunächst zweiwöchige Pilottestphase geben.

Damit die Parkbesuchenden eine Anlaufstelle für Fragen und Anregungen an das Parkmanagement haben, wurde ein je weiterer Bürocontainer im Heinrich-von-Kleist-Park, im Nelly-Sachs-Park sowie im Cheruskerpark aufgestellt.

Das Parkmanagement begrüßt Besucher_innen gern im Bürocontainer. Dieser ist am Parkeingang Cheruskerstraße gegenüber Hausnummer 6A zu finden.


Einfach.SmartCity.Machen: Berlin!„Mehr Natur & Biodiversität im Park“ – weniger „Motor & CO2“ in der Grünpflege.“ — Extensive und naturnahe Pflege von Parks und Grünanlagen erfordern mehr Präzision und Fachkunde im Umgang mit Pflanzen und Pflanzenbeständen. Gesucht werden Grünanlagen, in denen mehr naturnahe Pflege gewünscht wird. Die Grünflächen werden monatlich fotografiert und mit Satellitenfotos verknüpft, um „KI-Precision-Landscaping“ zu testen.
Kontakt: info@tempelhof-schoeneberg-zeitung.de


m/s