01.11.2017 | Schöneberg: Fahrzeuge und Wohnungsfenster mit Böllern beworfen – Polizisten mussten mehrmals einschreiten
Bis zu 100 Jugendliche und junge Erwachsene haben gestern Abend in Schöneberg wahllos Autofahrer mit verbotenen Böllern beworfen und Passanten attackiert. Anwohner alarmierten gegen 18 Uhr die Polizei zum Kreuzungsbereich Potsdamer Straße/Pallasstraße, weil sie sich durch den Lärm belästigt fühlten, den mehrere Jugendliche durch das Zünden von Böllern verursacht hatten. Eintreffende Polizisten sahen etwa 100 Personen rund um den Kreuzungsbereich, die sich wegen der Polizeipräsenz zunächst entfernten. Knapp eine Stunde später rückten die Beamten wiederholt aus, da es erneut zu Störungen durch gezündete Böller kam und ein 48-jähriger Motorradfahrer mit verbotenen Feuerwerkskörpern beworfen wurde. Der Mann musste wegen eines explodierten Böllers vor seinem Gesicht stark abbremsen und erlitt ein Knalltrauma. Da nun die Personen auch die Polizisten attackierten, wurden weitere Beamte zur Unterstützung herbeigerufen. Obwohl die Gruppe aus dem Bereich abgedrängt wurde, gelangten einzelne Personen in den Kreuzungsbereich und brannten verbotene Feuerwerkskörper ab.
Ein 47-jähriger Mann, der wegen des Helloweens mit seiner Enkeltochter unterwegs war und Süßigkeiten sammelte, wollte zwei Jugendliche festhalten, die zuvor geknallt hatten. Beide Festgehaltenen attackierten nun den Mann, in dem sie auf ihn einschlugen und am Boden liegend traten. Er erlitt bei dem Übergriff leichte Kopfverletzungen, konnte jedoch die Polizisten auf die beiden Schläger aufmerksam machen. Die Tatverdächtigen im Alter von 15 und 16 Jahren wurden von den Beamten vorübergehend festgenommen. Bei der anschließenden Überprüfung griff der 15-Jährige zwei Polizisten an und verletzte beide leicht.
Da die Polizisten immer wieder von Jugendlichen bei ihren Maßnahmen behindert wurden, mussten weitere Beamte zur Unterstützung verständigt werden.
Auch danach bewarfen Unbekannte mit Böllern vorbeifahrende Busse und Autos sowie die Fensterscheiben von Wohnungen rund um den Kreuzungsbereich. Gegen 22 Uhr entfernten sich die Personen wegen der Polizeipräsenz aus dem Bereich.
Die Einsatzbeamten haben Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruchs, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Körperverletzung eingeleitet. Die beiden vorübergehend festgenommenen Jugendlichen müssen sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.
01.11.2017 | Schöneberg: Gefährliche Körperverletzung in U-Bahn – Polizei bittet um Mithilfe
Mit der Veröffentlichung von Fotos aus einer BVG-Überwachungskamera bittet der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Bevölkerung um Mithilfe.
Am Donnerstag, den 20.10.2016, gegen 0.40 Uhr, trafen drei Männer in der U-Bahn der Linie 2 auf eine 19-jährige Transperson. Aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes soll sie von dem Gesuchten und seinen beiden mutmaßlichen Mittätern, die bereits ermittelt werden konnten, anfänglich beleidigt und anschließend gemeinschaftlich geschlagen und getreten worden sein. Als die Angegriffene dadurch zu Fall kam und dabei ihr Mobiltelefon verlor, wurde das von einem der Tatverdächtigen aufgehoben und gestohlen.
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Die Ermittler fragen:
Wer kann Angaben zur Identität und / oder Aufenthaltsort des Gesuchten machen?
Wer kann weitere sachdienliche Hinweise zur Tat oder dem Tatverdächtigen geben?
Hinweise nimmt das Landeskriminalamt im Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664-953128, per Telefax unter der Nummer (030) 4664- 953199 oder per E-Mail an lka531@polizei.berlin.de über die Internetwache Berlin oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Bilder des Tatverdächtigen sind hier zu finden: Polizei Berlin
01.11.2017 | Friedenau: Taxifahrer überfallen – Täter geflüchtet
Gestern Abend überfielen zwei Unbekannte einen Taxifahrer in Friedenau und verletzten ihn leicht. Ersten Ermittlungen zufolge sollen die beiden Fahrgäste gegen 20.40 Uhr den 66-Jährigen in der Stubenrauchstraße zum Anhalten bewogen haben. Einer der beiden habe dem Fahrer ein Messer gegen den Hals gehalten und die Herausgabe von Geld gefordert haben. Der Aufforderung kam er nach, bevor die Räuber die Flucht ergriffen. Der 66-Jährige erlitt eine Schnittwunde am Finger, als er in die Klinge griff und wurde ambulanter in einer Klinik behandelt.