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Kitchen Impossible in Schöneberg

Kitchen Impossible in Schöneberg

Ein besonders leckeres Unternehmen in Schöneberg wird heute präsentiert: Leckere Möbel, leckeres Essen und ein kulinarisch und ästhetisch sehr ansprechendes Geschäftsmodell. Das vor 3 Jahren gegründete Unternehmen „Kitchen Impossible“ von Inhaber Ralf Willkommen setzt auf ein mutiges Konzept. „Kitchen Impossible“ wurde schon vor der populären Kochshow gegründet, und profitiert heute auch ein bischen von einem Trend zu mehr nachhaltiger und eigenständiger Kochkunst.

Seit dem 28. September 2018 gibt es nun auch das passende Ladengeschäft in der Grunewaldstraße 9. Mit einem leckeren Essen wurde das Geschäft eröffnet, in dem die nachhaltigen Möbel und Produkte rund um die Küche und Küchendesign gleichzeitig in praktischen Live-Kochtest präsentiert wurden.

„Kitchen Impossible“ hat mit der Wertigkeit der Küchenmöbel zu tun: dem Spagat zwischen hochwertiger Tischlerei, nachhaltigem Design und bezahlbaren Preisen.

In der vintage Einrichtung spiegelt sich auf jeden Fall die Leidenschaft für Nachhaltigkeit wieder. Von den Lampen bis zu den Stühlen wurden fast alle Möbel aus recyceltem Material hergestellt. Neben dem Erwerb von Möbeln und Produkten, kann der Laden auch für Veranstaltungen gebucht werden. Die große Küche und der Essbereich bieten sich hervorragend an für Kochworkshops oder auch Feiern mit gemeinsamem Kochen. Die
Herstellung erfolgt in der Möbeltischlerei der „Werkgemeinschaft für Berlin-Brandenburg“ in Berlin.

Unternehmenskonzept der „Post-Wachstums-Ökonomie“

Inhaber Ralf Willkommen ist Überzeugungstatmensch, und setzt auf ein am Gemeinwohl orientierten Handeln und sieht sein Unternehmen „als Teil einer transformativen Bewegung für den sozial-ökologischen Wandel, der eine wesentliche Grundlage für eine enkeltaugliche Wirtschaftsform, eine Postwachstums-Ökonomie, bildet.“

Die Entwicklung von Qualitäten steht im Vordergrund:

– Verringerung der Umweltbelastungen
– Regionalisierung der Wertschöpfungskette
– langfristige sinnvolle Beschäftigung für Mitarbeiter_innen
– fairer Umgang und Begegnung auf Augenhöhe mit allen am Wertschöpfungsprozess Beteiligten

Mit der Produktion von Massivholz-Küchenschänken und Möbeln aus ökologisch und sozial verantwortungsvoller Herstellung wird ein anspruchvoller Weg beschritten.

Zusammen mit Küchenchefin Sandra und Künstlerin, Fotografin und Designerin Munia werden Kochkurse, Workshops und Vermietungsgeschäft für private Feiern organisiert.

Crowdfunding statt Kapitalmarktabhängigkeit

Gründer Ralf Willkommen firmiert als eingetragener Kaufmann. Und das ist wohl auch ein Statement, das seine Firmenphilosophie noch unterstreicht. Er will ohne Wagnis- oder Risikokapital auskommen und seine Unternehmung unabhängig entwickeln.

Bei der Büroausstattung setzt er sich mit einem crowdfunding Projekt auch dafür ein, dass das Büro mit weiteren Möbeln ausgestattet wird, damit es mietfrei für Menschen mit Ideen zur Nachhaltigkeit zur Verfügung gestellt werden kann. Die Idee dahinter sei die „Co-Kreativität“, denn Kreativität funktioniere am besten in Gesellschaft.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler war als Wirtschaftsförderin bei der Eröffnung mit dabei. Sie ist sehr angetan, weil das Unternehmn in die Bezirksstrategie passt, die produktionsorientierte Unternehmen und „gute Arbeit“ im Fokus hat:

„Ich finde es toll, dass immer mehr Unternehmen auf umweltschonende Optionen umsteigen. Der Einsatz für Nachhaltigkeit ist im Bezirk Tempelhof-Schöneberg sehr hoch. Dies bemerken wir auch an den Bewerbungszahlen für unseren Umweltpreis Green Buddy Award. Vor allem freut es mich, dass Kitchen Impossible sich dafür einsetzt, neue nachhaltige Ideen mit einem mietfreien Arbeitsplatz zu unterstützen.“

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