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STIKO empfiehlt Aspiration bei COVID-19-Impfung

Impfdosis vorbereiten

Entgegen den allgemeinen Empfehlungen für Impfungen rät die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI) zu einer Aspiration bei der intramuskulären Applikation eines COVID-19-Impfstoffs. So soll die Impfstoffsicherheit weiter erhöht werden.

Die STIKO weist darauf in der 18. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung vom 15. Februar hin.

Im Tiermodell seien nach direkter intravenöser Gabe eines mRNA-Impfstoffs Perimyokarditiden aufgetreten. Sie ließen sich sowohl klinisch als auch histopathologisch nachweisen.

Die Empfehlung ist auf Seite 14 der 62-seitigen 18. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung zu finden:

„Die Impfung ist strikt intramuskulär (i.m.) und
keinesfalls intradermal, subkutan oder intravas-
kulär (i.v.) zu verabreichen.Im Tiermodell kam
es nach direkter intravenöser Injektion eines
mRNA-Impfstoffs zum Auftreten von Perimyo-
karditis (klinisch und histopathologisch).*
Wenngleich akzidentielle intravasale Injektio-
nen bei einer i.m.-Impfstoffapplikation nur sel-
ten auftreten, ist bei COVID-19-Impfungen eine
Aspiration bei i. m.-Applikation zur weiteren
Erhöhung der Impfstoffsicherheit sinnvoll.

Bei PatientInnen unter Antikoagulation soll die
Impfung ebenfalls i. m. mit einer sehr feinen
Injektionskanüle und einer anschließenden
festen Kompression der Einstichstelle über
mindestens 2 Minuten erfolgen.“



Mehr Informationen:

Arzteblatt | 18.2.2022: STIKO empfiehlt Aspiration bei COVID-19-Impfung als Vorsichtsmaßnahme

m/s