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Frauen*beirat gegründet

Frauen*beirat digital gegründet

In der Pressemitteilung Nr. 074 vom 15.03.2021 wurde die „Gründung des des bezirklichen Frauen*beirates“ mitgeteilt:


„Aus über 20 Bewerbungen wurden im Rahmen einer Jurysitzung zehn Frauen* für den bezirklichen Beirat ausgewählt. Die erste Sitzung des Beirates fand nun am 04.03.2021 statt. Aufgrund der Pandemie konnte die erste Sitzung des Beirates leider nicht wie geplant im Rathaus stattfinden, sondern wurde per Videokonferenz durchgeführt. Neben den Mitgliedern des Beirates waren auch der Vorstand des Frauen*beirates Mitte sowie die Gleichstellungsbeauftragte von Mitte anwesend, um von ihren langjährigen Erfahrungen zu berichten.
Der Frauen*beirat wird sich alle zwei Monate treffen, um über gleichstellungspolitische Themen oder aktuelle Problemlagen zu diskutieren und gegebenenfalls eigene Stellungnahmen oder Anfragen zu formulieren.“

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler lies sich dazu zitieren:
„Ich freue mich, dass sich so interessante und engagierte Frauen* zusammengefunden haben, um die gleichstellungspolitische Arbeit im Bezirk voranzubringen.”

Geschlechtergerechte Sprache
In der Pressemitteilung taucht das Gendersternchen an ungewohnter Stelle auf. Dazu ist eine Erklärung notwendig: die Alice-Salomon-Hochschule klärt dazu bestens auf:

„Unsere Sprache bildet die Wirklichkeit nicht objektiv ab, sondern konstruiert sie mit: Wie wir studieren, arbeiten, lehren oder forschen, was wir wichtig finden und was wir übersehen, wie wir denken – Das alles findet seinen Ausdruck in der Sprache und wird gleichzeitig von ihr beeinflusst. Mit der Sprache lernen wir die Werte und Normen der Gesellschaft und reproduzieren sie gleichzeitig.

Sprache ist ein sehr feines Instrument, das Bedürfnisse nach Mitteilung und Verständigung erfüllt. Sprache ist aber auch ein Instrument der Machtausübung und des Ausschlusses. Die Sprache, die an einer Hochschule geschrieben und gesprochen wird, sollte eine Sprache der Demokratie und der Gleichberechtigung sein.

Am 24.01.2017 hat der Akademische Senat der ASH Berlin beschlossen, in allen neuen Satzungen und Ordnungen der ASH Berlin den sogenannten statischen Gendergap (z. B. Mitarbeiter_innen) zu benutzen. Auch wurde beschlossen, bei Begriffen wie Frauen, Männer, weiblich, männlich etc. das sogenannte Gendersternchen (*) anzufügen (z. B. Frauen*).

Frauen*beirat digital gegründet — Namen und Personen vergessen!
Identitätspolitisch ist mit dem Gendersternchen offenbar alles geregelt. Leider haben viele Videokonferenz-Systeme keine Protokoll-Funktionen, so mehrt sich ein Phänomen, das bei Bürgermeistern „Big-Brother-Syndrom“, bei der Bundeskanzlerin „Mutti-Syndrom“ und bei Frau Schöttler „Big-Sister-Syndrom“ genannt werden kann! — Der Kopf wird digital-medial schlau gemacht — das Wissen bleibt aber hängen! Presse und Bürger_innen erreichen die wichtigen Informationen nicht! — Die Anfangsbedingung für schlechtes und intransparentes Regieren wird damit gesetzt!


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