Dienstag, 18. August 2026
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IKT-Vorfall im Landesnetz Berlin

IT-Dienstleistungszentrum Berlin (IDTZ)

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilte am 17.8.2026 mit:

„Im Zuge forensischer Untersuchungen hat sich eine Inkriminierung des Landesnetzes Berlin ergeben. Alle beteiligten Stellen arbeiten mit Hochdruck an der Absicherung des Landesnetzes, eingebunden sind auch das Landeskriminalamt, die Staatsanwaltschaft Berlin und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung des Landesnetzes wurden umgehend veranlasst.“

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sind als betroffene Verwaltungen aus Sicherheitsgründen seit vergangenem Freitag vom Landesnetz isoliert worden.

Der IKT-Notfallkrisenstab unter Leitung des Landesbevollmächtigen für Informationssicherheit des Landes Berlin wurde mit dem heutigen Tag eingerichtet. Dieser koordiniert die weiteren Absicherungsmaßnahmen und laufenden forensischen Untersuchungen.

Die Sicherheit des Landesnetzes hat dabei oberste Priorität. Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren konkreten Informationen zu Ausmaß und Hintergründen gegeben werden.


Tägliche Angriffsversuche auf die Redaktion

Das Mail- und Redaktionssystem dieser Bezirkszeitung ist fast täglich Phishing- und Angriffsversuchen ausgesetzt.. Hierfür wurde in mehreren Jahren eine ausgeklügelte mehrschichtige Abwehrstrategie entwickelt.
Durch die Verbreitung von AI-Anwendungen und AI-Agents entstehen auch immer mehr Agenturmodelle, die automatisierte Verbreitung von PR-Inhalten zum Ziel haben. Diese Entwicklung wird geblockt, weil die redaktionelle Unabhängigkeit in Frage gestellt wird.

Die AI-Entwickler haben dabei offensichtlich das Presserecht und die urheberrechtlichen Bedingungen übersehen und müssen sich auf das Platzen der KI-Blase einstellen.

Ein Anschlag auf die EU-Medienordnung?

Eine Unternehmung aus dem US-Staat Florida hat in Deutschland über 50 digitale Lokalzeitungen, sieben in Berlin, angemeldet und in Startbetrieb versetzt. Der Claim: „Lokaler Journalismus ist das Fundament einer informierten Gesellschaft. In einer Zeit, in der immer mehr Lokalzeitungen verschwinden, schaffen wir nachhaltige Strukturen für unabhängige Berichterstattung in kleineren Städten und Bezirken.“

Gemeinsames Merkmal der 50 digitalen Zeitungen ist der Einsatz von ChatGPT für die Erstellung der Inhalte. Ferner werden Freiberufliche Journalistinnen und Journalistinnen als Autorpersonen präsentiert, deren Porträtfotos sich beim Anklicken als „KI-generiert entlarven. Die Landesmedienanstalten sind über die Akteure informiert und prüfen das medienaufsichtliche Vorgehen.
Die aus Florida agierende Firma setzt in den Datenschutzbestimmungen auf US-Recht und hat keine Bezüge zum EU-Datenschutzrecht formuliert. Ferner wird eine Haftung für Inhalte nach §§ 8 bis 10 TMG abgelehnt.

Damit wird das Presserecht ignoriert und nur der Anschein einer Lokalzeitung erweckt. Aus Sicht der Verbraucherschutzes ist das möglicherweise Betrug.

Über weitere Einzelheiten und Links wird hier nicht berichtet, um nicht in ein schwebendes medienrechtliches und juristisches Verfahren einzugreifen. – Michael Springer

MHS