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Polizeimeldung vom 15.01.2020

Polizei Berlin

15.01.2020 | Mariendorf: Motorradfahrer verstorben

Ein Motorradfahrer ist heute früh am Unfallort in Mariendorf seinen schweren Verletzungen erlegen. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 25-Jährige gegen 6.20 Uhr mit einem VW in der Prühßstraße in Richtung Ringstraße unterwegs und stieß an der Rathausstraße mit dem von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer zusammen, der mit seiner Yamaha die Rathausstraße in Richtung Kaiserstraße befuhr. Der 19-Jährige erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen und verstarb noch am Unfallort. Die Autofahrerin und ihre 54 Jahre alte Beifahrerin erlitten einen Schock und kamen zu stationären Behandlungen in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge wurden beschlagnahmt. Bis zur Erledigung der noch ausstehenden Reinigungsarbeiten bleibt die Kreuzung gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

15.01.2020 | Schöneberg: Fahrzeug einer Gewerkschaft beschädigt

Heute früh stellten Polizeikräfte des Abschnitts 41 in Schöneberg ein angegriffenes Fahrzeug einer Polizeigewerkschaft fest. Gegen 5.15 Uhr wurden die Einsatzkräfte auf den beschädigten Fiat in einer Tiefgarage an der Kurfürstenstraße aufmerksam, bei dem die Scheiben eingeschlagen und die Hinterreifen zerstochen waren. Die eingesetzten Kräfte stellten zudem eine unbekannte Flüssigkeit und Löschschaum eines Feuerlöschers im Inneren des Fahrzeuges fest. Die Beschädigungen machen eine weitere Nutzung des Fahrzeuges nicht mehr möglich.
An einer Wand der Parkebene entdeckten die Einsatzkräfte zudem ein ungefähr 4,50 × 1,50 Meter großes Graffiti. Im Verlauf des Einsatzes bemerkte gegen 6 Uhr ein Mitarbeiter der Gewerkschaft Beschädigungen an mehreren Türen der Geschäftsstelle und meldete dies der Besatzung des Funkstreifenwagens. Spuren an einer der Türen deuteten auf einen Versuch hin, in ein Büro der Geschäftsstelle einzubrechen. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

15.01.2020 |Schöneberg: 72-Jähriger fremdenfeindlich beleidigt und angegriffen

Gestern Nachmittag wurde bei einem Angriff in Schöneberg ein Mann fremdenfeindlich beleidigt und anschließend verletzt. Der aus den USA stammende Geschädigte soll sich gegen 15.40 Uhr auf dem Weg zu seinem Pkw auf einem Parkplatz am Willmanndamm befunden haben, als er von zwei unbekannten Männern wegen seiner Herkunft beleidigt worden sei. Kurz darauf habe der 72-Jährige einen Schlag im Gesicht verspürt. Die Tatverdächtigen entfernten sich unerkannt vom Ort. Der Geschädigte habe sich danach zu seiner Ehefrau begeben, die aufgrund kurzzeitiger Bewusstlosigkeit ihres Mannes Rettungskräfte hinzu alarmierte. Diese stellten Schnittverletzungen sowie ein Hämatom im Gesicht des Geschädigten fest und brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

14.01.2020 | Tempelhof: Festnahme nach Sachbeschädigungen und tätlichem Angriff auf Polizisten

Heute Vormittag nahmen Polizeikräfte des Abschnitts 44 einen Mann nach Sachbeschädigungen fest.
Gegen 7.10 Uhr wurde ein Zeuge im U-Bahnhof Tempelhof auf eine Sachbeschädigung aufmerksam und alarmierte die Polizei. Seinen Angaben zufolge soll ein Mann mehrere Scheiben der ausfahrenden U-Bahn mit einem Notfallhammer eingeschlagen haben. Danach habe er den Bahnhof in Richtung Ringbahnstraße verlassen und am Tempelhofer Damm die Scheiben einer Bushaltestelle teilweise zerstört. Durch eine Passantin wurden die eintreffenden Einsatzkräfte auf einen randalierenden Mann im Hausflur eines Mehrfamilienhaues an der Ringbahnstraße aufmerksam gemacht, der gerade mit einem Stift eine Glastür beschmierte. Das Aussehen des Mannes stimmte hierbei mit der Beschreibung des Täters zu den vorherigen Sachbeschädigungen überein. Als die Polizistinnen und Polizisten den alkoholisierten 40-jährigen Mann ansprachen, wurde dieser zunehmend aggressiver und schrie polizeifeindliche Parolen. Nach Aufforderung dies zu unterlassen, schubste er einen Polizisten und ging mit erhobener Faust auf ihn zu. Nur durch den Einsatz von Reizstoff konnte er von weiteren Angriffen abgehalten, zu Boden gebracht und festgenommen werden. Sie brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er einem Psychiater vorgestellt wurde. Im Anschluss konnte er seinen Weg jedoch fortsetzen. Der angegriffene Polizist wurde nicht verletzt und verblieb im Dienst. Der 40-Jährige muss sich nun unter anderem wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

14.01.2020 | Lichtenrade: Mit Beute nach Überfall geflüchtet

Nach einem Überfall gestern Abend in Lichtenrade ist ein Räuber mit Beute geflüchtet. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat der Maskierte gegen 18.30 Uhr ein Café in der Straße Alt-Lichtenrade, bedrohte eine 23 Jahre alte Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe und forderte Geld. Nachdem die Angestellte das Geld übergeben hatte, ergriff der Räuber die Flucht. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 ermittelt.

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m/s
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