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Polizeimeldung vom 26.01.2020

Polizei Berlin

26.01.2020 | bezirksübergreifend Pankow/Tempelhof-Schöneberg: Nach schwerer Körperverletzung Haftbefehle erlassen

Heute Nachmittag wurden die beiden Beschuldigten einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Sie erhielten Haftbefehle wegen schwerer Köperverletzung.

Erstmeldung Nr. 0231 vom 25. Januar 2020: Mann wollte Frau helfen und wurde schwer verletzt
Weil ein Mann in der vergangenen Nacht einer Frau in Prenzlauer Berg zu Hilfe geeilt war, wurde er von mindestens zwei Männern angegriffen und schwer verletzt. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge wurde der 35-Jährige und seine 36-jährige Frau gegen 3.40 Uhr in der Knaackstraße auf eine bislang unbekannte Frau aufmerksam, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite von einem Mann belästigt worden sei. Er zeigte Zivilcourage und eilte der Unbekannten zu Hilfe, woraufhin ihm der Mann mit der Faust ins Gesicht schlug. In der weiteren Folge sollen mindestens drei weitere Männer hinzugekommen sein, die dann auf den bereits am Boden liegenden Verletzten eingeschlagen und getreten haben sollen. Ebenfalls attackiert wurde die Frau des 35-Jährigen, die zwischenzeitlich versucht hatte, ihn vor den Angriffen der Männer zu schützen. Auch sie wurde von den Tatverdächtigen geschlagen und an den Haaren gezogen. Einer der Schläger soll im weiteren Verlauf dem 35-jährigen mit einem bislang noch unbekannten Gegenstand eine Schnittverletzung am Unterschenkel zugefügt und sich anschließend mit der Gruppe entfernt haben. Einsatzkräfte der 13. Einsatzhundertschaft kümmerten sich zunächst bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um den Schwerverletzten und nahmen wenig später zwei Tatverdächtige im Alter von 19 und 21 Jahren in der Knaack- Ecke Sredzkistraße fest. Die Ermittlungen zu den übrigen Tatbeteiligten dauern derzeit an und werden von der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1 geführt. Der 35-Jährige erlitt schwere Gesichtsverletzungen, die derzeit in einem Krankenhaus stationär behandelt werden müssen, seine Ehefrau wurde ebenfalls verletzt und musste ambulant behandelt werden.

24.01.2020 | bezirksübergreifend Neukölln/Tempelhof-Schöneberg: Räuber erhielt Haftbefehl

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin wurde vorgestern Nachmittag ein Haftbefehl gegen einen 26-Jährigen ausgesprochen. Zuvor führten intensive Ermittlungen des Raubkommissariats und der Fahnder unter anderem der Polizeidirektion 5 zur Festnahme des Tatverdächtigen, dem vorgeworfen wird, seit Ende Dezember 2019 insgesamt zwölf Raubüberfälle zum Nachteil von Tankstellen, Geschäften und in einem Fall auch zum Nachteil eines Hotels in den Stadtteilen Buckow, Rudow, Britz und Lichtenrade begangen zu haben. Der Tatverdächtige betrat nach bisherigen Erkenntnissen jeweils maskiert und mit einer Schusswaffe bewaffnet die Objekte und forderte Geld. So auch am Abend des 21. Januar 2020 gegen 18 Uhr, als er eine Tankstelle an der Barnetstraße überfiel und Geld erbeutete. Fahnder bemerkten dies und wollten den Wagen, mit dem der 26-Jährige und sein mutmaßlicher Komplize vom Ort wegfuhren, stoppen. Um sich der Kontrolle zu entziehen, rammten sich die beiden den Weg frei, wobei zwei Polizisten leicht verletzt wurden und ihren Dienst nicht mehr fortsetzen konnten. Der 26-Jährige und sein Begleiter flüchteten im Anschluss mit dem Renault zur Stadtgrenze nach Brandenburg, wo Einsatzkräfte das Kraftfahrzeug verlassen vorgefunden hatten. Fahndern gelang später die Festnahme des 26-Jährigen an dessen Wohnanschrift. Sein mittlerweile namhaft gemachter mutmaßlicher Komplize, ein 20-Jähriger, ist weiterhin flüchtig. Nach ihm wird gefahndet. In den Vernehmungen gab sich der Festgenommene geständig und räumte die Täterschaft zu allen zwölf Taten ein. Die Ermittlungen dauern an.

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m/s
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