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Notfallplan Gas für die Bundesrepublik Deutschland aktiviert

Gasherd

Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck hat nach Abstimmung innerhalb der Bundesregierung die Europäische Kommission darüber informiert, dass die Bundesregierung die erste Stufe des Notfallplans Gas, die sogenannte Frühwarnstufe, ausgerufen hat. Die Versorgungssicherheit ist weiter gewährleistet.
Der Notfallplan basiert der auf der VERORDNUNG (EU) 2017/1938 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 25. Oktober 2017 über Maßnahmen zur Gewährleistung der sicheren Gasversorgung.
Hintergrund sind die krisenhaften Auseinandersetzungen mit Russland um die Bezahlung der Energielieferungen und mögliche Unterbrechungen der Gaslieferungen.

Die Bundesregierung trifft damit Vorsorge und setzt Maßnahmen in Gang, die die Versorgungssicherheit weiter gewährleisten.
Es gibt aktuell keine Versorgungsengpässe. Dennoch müssen Vorsorgemaßnahmen erhöht werden, um für den Fall einer Eskalation seitens Russlands gewappnet zu sein. Mit Ausrufung der Frühwarnstufe ist ein Krisenteam zusammengetreten. Das Krisenteam analysiert und bewertet die Versorgungslage, so dass – wenn nötig – weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Versorgungssicherheit ergriffen werden können.

Besonders Berlin müssen Sparmaßnahmen und Risikovorsorge im Blick bleiben, denn Berlin wird zu großen Teilen mit Gas aus Russland versorgt.

Erdgas wird eingesetzt bei

  • Gasthermen
  • Gasheizkesseln
  • Gasöfen
  • Gasherden
  • Gasdurchlauferhitzern
  • Gaskaminen.

Auch die Besitzer und Betreiber von Gasetagenheizungen oder Gasherden in der Küche und von Erdgasautos müssen sich in Zukunft auf eine mögliche Gasknappheit vorbereiten.

Die Bundesregierung informiert auf einer aktuellen Informationsseite über alle Maßnahmen, die Versorgungssicherheit in Deutschland weiter zu gewährleisten.

Weitere Informationen:

Notfallplan Gas für die Bundesrepublik Deutschland

m/s