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Polizei Berlin beteiligt sich an einem Forschungsprojekt

Schieß- und Einsatztraining

Unter der Leitung eines Wiener Unternehmens beteiligt sich die Polizei Berlin an einem von der Europäischen Union geförderten dreijährigen Forschungsprojekt, um den Einfluss von menschlichen Faktoren auf das Schießverhalten von Polizeidienstkräften zu untersuchen.

Im Rahmen des Projektes werden das polizeiliche Schieß- und Einsatztraining wissenschaftlich untersucht und ein fachlicher Erfahrungsaustausch mit weiteren an diesem Projekt teilnehmenden Polizeibehörden, u. a. aus den Niederlanden, Finnland, Rumänien, Großbritannien und Frankreich sowie Instituten und Universitäten aus Österreich, Belgien und den Niederlanden stattfinden.

Im Rahmen einer Studie der Universität Amsterdam mit dem Titel „Schießen oder nicht Schießen?“ wurde wissenschaftlich festgestellt, dass durch ein Schießtraining in künstlich geschaffenen Stresssituationen bessere Ergebnisse bei einer erneuten Stresssituation erzielt werden als bei einem rein statischen Training.
An dieser Stelle setzt das auf drei Jahre befristete Forschungsprojekt „SHOTPROS“ der österreichischen Firma an. Mithilfe eines zu entwickelnden, individuell modifizierten Virtual-Realtity-Trainings sollen stressauslösende Situationen mit komplexen Abläufen im 360-Grad-Radius geschaffen werden, die zu einem Schusswaffengebrauch führen können.
Ziel ist es, den Entscheidungs- und den Handlungsprozess von Polizeivollzugsbeamtinnen- und beamten zu optimieren. Derartige Trainings sind aus Sicherheitsgründen oder aufgrund technischer Einschränkungen von Schießständen nur in virtuellen Räumen möglich.

Eine Teilnahme als Partner des Forschungsprojektes erlaubt der Polizei Berlin die wissenschaftliche Untersuchung sowie Begleitung des bisher praktizierten Einsatztrainings und dürfte Hinweise auf mögliches Optimierungspotenzial liefern.

Pressemeldung Polizei Berlin | 28.06.2019

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m/s
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