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Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen die Pressefreiheit

Presse- und Informationsfreiheit schwindet

Reporter ohne Grenzen (RSF) hat am 3. Mai 2022 die Rangliste der Pressefreiheit 2022 veröffentlicht. Sie spiegelt die Situation von Journalistinnen, Journalisten und Medien in 180 Ländern und Territorien wider.

Die 20. Ausgabe der Rangliste der Pressefreiheit wurde einmalig am Welttag der Pressefreiheit publiziert.

Zudem wurde sie erstmals mit einer neuen Methode ermittelt, um die Komplexität der Verhältnisse besser widerzuspiegeln, die die Pressefreiheit weltweit beeinflussen. Die Platzierungen einzelner Länder lassen sich somit nur sehr bedingt mit denen der Vorjahre vergleichen, weshalb sich Reporter ohne Grenzen in diesem Jahr weniger auf die Aufwärts- und Abwärts-Bewegungen einzelner Länder fokussiert.

In die Wertung fließen gewalttätige Angriffe, Drohungen und Haftstrafen gegen Reporterinnen und Reporter sowie Redaktionen ebenso ein wie politische, rechtliche, wirtschaftliche und soziokulturelle Rahmenbedingungen.

Rangliste der Pressefreiheit: Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen die Pressefreiheit

Auf der Internetseite von Reporter ohne Grenzen ist die Rangliste der Pressefreiheit abrufbar:

www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste

Die Lage in Deutschland (Rang 16 von 180) hat sich 2021 um drei Plätze (Vorjahr: Rang 13) leicht verschlechtert. Für diese Entwicklung sind drei Gründe zentral: eine Gesetzgebung, die Journalistinnen und Journalisten sowie ihre Quellen gefährdet, abnehmende Medienvielfalt sowie allen voran Gewalt bei Demonstrationen.

Die Gefahren der Digitalisierung werden noch nicht direkt von Reportern ohne Grenzen thematisiert — obwohl hier die Ursachen für abnehmende Medienvielfalt gesetzt werden.


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m/s